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Digitale Transformation der Bauwirtschaft braucht Datensouveränität

Mai 5, 2023
5 Minuten Lesezeit

Erfolgreiches, zweites Konsortialtreffen des IECO Projekts an der THM in Gießen

GIESSEN, 05. Mai 2023. Am 6. und 7. März trafen sich die zehn Konsortiumsmitglieder zum zweiten Konsortialtreffen des iECO-Projekts an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung von Hochschulprofessor Dr.-Ing. Joaquín Díaz gefolgt und haben an den beiden Tagen sehr intensiv gearbeitet. 

Der aktuelle Stand des von der Bundesregierung geförderten Projekts „Intelligent Empowerment of Construction Industry“, kurz iECO, wurde zunächst vorgestellt. Anschließend präsentierten die Verantwortlichen die einzelnen Teilprojekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten und gingen in Workshops gezielt auf die Highlights ein. 

Zu den wichtigsten Aspekten des iECO-Projekts zählt das Baurecht. Dieses bildet, ebenso wie die vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS bereitgestellte künstliche Intelligenz, das Fundament für die neuen Smart Advanced Services. Mit der innovativen Technologie und den elementaren rechtlichen Informationen stellen die Partner bei iECO die Weichen für digitale Baugenehmigungen, die Organisation von Baustellen oder auch das Baustellencontrolling. Die IT-Architektur für den Gaia-X-konformen Datenraum realisiert die Software AG. Expertinnen und Experten aus dem Konsortium, wie Prof. Dr. jur. Beatrix Weber von der Hochschule Hof, Dr. Christoph F. Strnadl von der Software AG und André Rauschert, Fraunhofer Institut für Verkehr- und Infrastruktursysteme IVI, gewährten Einblicke in ihre Arbeit und standen für die Arbeitsgruppen und ihre Mitglieder Rede und Antwort.

Datensouveränität nannte Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, im Gespräch mit Professor Dr.-Ing. Joaquín Díaz als eine der Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche digitale Transformation entlang der Wertschöpfungskette Bau. Die Spitzenpolitikerin und der Hochschulprofessor, der das Gaia-X-Förderprojekt nach außen hin vertritt, hatten sich im Rahmen der BAU 2023 im April in München zu diesem Thema ausgetauscht. Das iECO-Konsortium ist optimistisch, dass die geforderte Datensouveränität mit dem Gaia-X-konformen iECO-Datenraum, für den im Rahmen des Förderprojekts die grundlegende IT-Architektur geschaffen wird, mittelfristig gewährleistet werden kann. 

Das von der RIB Software GmbH angeführte Konsortium hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Gaia-X-konformen Datenraum für die gesamte Baubranche zu schaffen. 
Die Partner entwickeln in verschiedenen Arbeitspaketen eine in der Praxis realisierbare Lösung für einen digitalen Zwilling. Dieser beinhaltet sämtliche Planungs-, Bau- und Nutzungsprozesse und wird innerhalb eines Ökosystems auf der vom Bundeswirtschaftsministerium bereitgestellten Gaia-X-Infrastruktur abgebildet. Konsortialführer ist Wolfgang Müller von der RIB Software GmbH. Das iECO-Konsortium trifft sich in diesem Jahr erneut am 18. und 19. September in Dresden.

Bildunterschrift: Die rund 50 Teilnehmenden beim iECO-Konsortialtreffen an der THM in Gießen im März 2023.

Bildunterschrift: v.l.: André Rauschert (Fraunhofer), Dr. Christoph F. Strnadl (Software AG) und Prof. Dr. Beatrix Weber (Hochschule Hof) leiteten die drei Workshops KI, Technische Umsetzung und Recht, nachdem Wolfgang Müller (RIB) die Veranstaltung als Konsortialführer mit einem Rückblick auf die bisher erarbeiteten Use Cases eröffnet hatte. Bildnachweis: 5D Institut.

Über die RIB-Gruppe Mit über 100.000 Kunden zählt die RIB-Gruppe mit Hauptsitz in Stuttgart zu den größten Softwareanbietern im Bereich technische ERP-Lösungen für das Bauwesen. Gegründet im Jahre 1961 hat RIB in Deutschland eine am Markt führende Position erzielt. Die weltweit größten Bauunternehmen, öffentliche Verwaltungen, Architektur- und Ingenieurgesellschaften sowie Großunternehmen im Bereich des Industrie- und Anlagenbaus rund um den Globus optimieren ihre Planungs- und Bauprozesse durch den Einsatz von RIB-Softwaresystemen. RIB ist in den Regionen EMEA, Nordamerika und APAC mit eigenen Niederlassungen vertreten. Weitere Informationen unter: www.rib-software.com.

Die rund 50 Teilnehmenden beim iECO-Konsortialtreffen an der THM in Gießen im März 2023.

v.l.: André Rauschert (Fraunhofer), Dr. Christoph F. Strnadl (Software AG) und Prof. Dr. Beatrix Weber (Hochschule Hof) leiteten die drei Workshops KI, Technische Umsetzung und Recht, nachdem Wolfgang Müller (RIB) die Veranstaltung als Konsortialführer mit einem Rückblick auf die bisher erarbeiteten Use Cases eröffnet hatte. Bildnachweis: 5D Institut.

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