11 August, 2026
Weg von Datensilos und hin zu einer durchgängigen Lösung

Unternehmensgruppe Meyer implementiert Unternehmensplattform von RIB Software

Die familiengeführte Unternehmensgruppe Meyer mit Stammsitz in Uelzen sowie einer weiteren Geschäftsstelle in Uelzen und Geschäftsstellen in Lüneburg, Hamburg, Harburg, Braunschweig, Berlin und Falkensee zählt zu den größten mittelständischen Komplettanbietern Norddeutschlands. Seit fünf Generationen plant, baut und entwickelt die Unternehmensgruppe Meyer Bauwerke in Norddeutschland und darüber hinaus. Mit einem ganzheitlichen Kompetenzspektrum aus Hoch-, Tief- und Ingenieurbau, Immobilienwirtschaft sowie Sonderbau deckt die Unternehmensgruppe ein breites Leistungsspektrum ab. Dazu gehören unter anderem Wohnungs-, Büro- und Gewerbebau, Industrie- und Logistikimmobilien, Tief-, Straßen-, Erd- und Grundbau, Siel- und Tankstellenbau sowie Fundamentbau für Windenergieanlagen. Ergänzt wird das Portfolio durch die eigene Projektentwicklung, Planungsleistungen sowie Betoninstandsetzung. Aktuell beschäftigt die Unternehmensgruppe rund 500 Mitarbeitende.

Klarer Prozess stellt Weichen für Automatisierungen

Derzeit etabliert die Unternehmensgruppe unter Federführung von Kai Janssen, Bereichsleiter Organisationsentwicklung und Experte für die Digitalisierung, den gesamten Kernprozess des Bauwesens innerhalb der Softwareprogramme von RIB. Zu diesem Zweck wurden sämtliche, für die Geschäftspartner- sowie Projektverwaltung relevanten Stammdaten innerhalb der RIB-Unternehmensplattform RIB 4.0 komplett neu aufbereitet. Somit waren die Grundsteine für einen klaren, für alle verständlichen Prozess gelegt und außerdem die Weichen für praktikable Automatisierungen gestellt. „Ziel ist, dass wir mit solchen automatisierten Prozessen eine Vielzahl von Aufgaben, die aktuell zum größten Teil noch händisch erledigt werden müssen, signifikant vereinfachen oder im Idealfall ganz einsparen können. Mit Standardvorlagen, automatischen Anschreiben an die Projektpartner sowie E-Mails, die sich direkt aus dem IT-System generieren lassen, haben wir unserer Belegschaft innerhalb von RIB 4.0 bereits einige sinnvolle Hilfsmittel bereitgestellt, die nicht zuletzt unserem Einkauf nützlich sind“, berichtet Kai Janssen. Die Abwicklung des kompletten Einkaufsprozesses via RIB 4.0 gilt als nächster wichtiger Schritt mit der neuen Software, der in Kürze starten soll. Anschließend soll das Bescheinigungsmanagement nach RIB 4.0 transferiert und ausschließlich über das RIB-System abgewickelt werden.

Kalkulation leicht gemacht mit intuitiv zu bedienender Software

Gleichzeitig haben die Mitarbeitenden begonnen, mit der Software RIB iTWO zu kalkulieren und die komplette Bauausführung darüber abzuwickeln. RIB iTWO war Janssen bereits aus seiner früheren Station beim international operierenden, im österreichischen Linz ansässigen Baukonzern Swietelsky, bekannt. „Für kalkulatorische Aufgaben gilt RIB innerhalb der DACH-Region als Zugpferd am Markt. Nicht nur für große Baukonzerne, sondern auch für Mittelständler wie Willi Meyer“, findet Janssen, dessen Kalkulationsteam bereits die ersten Projekte erfolgreich mit RIB iTWO bearbeitet hat. Eine Musterkalkulation war schnell aufgebaut und auch die Erstellung von Leistungsverzeichnissen (LVs) ließ sich gut durch die rund 30 Mitarbeitenden, die mit dem IT-System arbeiten, umsetzen. Begonnen haben die Teams von Meyer Tiefbau im Bereich des Sielbaus, Tief- und Straßenbaus. Inzwischen kalkuliert auch der Meyer Hochbau effektiv mit RIB iTWO.

„Die intuitive, an Microsoft Office angelehnte Bedienung, ist bei unserer Belegschaft sehr gut angekommen“, konstatiert der Bereichsleiter. „Die Mitarbeitenden haben sich schnell zurechtgefunden und unmittelbar produktiv arbeiten können.“ Das zuvor eingesetzte Kalkulationsprogramm eines anderen, am Markt etablierten Herstellers konnte bei Willi Meyer hingegen nicht punkten, da die Einarbeitung sich als zu aufwändig und schwierig gestaltete. An RIB iTWO schätzen die Kalkulierenden nicht zuletzt die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Ansichten zu arbeiten. Laut Kai Janssen gibt es hier bei den Mitarbeitenden verschiedene Vorlieben, die die RIB-Software durch die flexiblen Ansichten allesamt abdeckt.

Datendurchgängigkeit bringt klare Mehrwerte

RIB iTWO und RIB 4.0 stellen durch die Integration der Systeme sicher, dass die Kernaufgaben optimal ineinander übergreifen können. So lassen sich beispielsweise die Preise aus dem Einkaufsprozess ganz einfach durch die Verzahnung der Programme von RIB 4.0 nach RIB iTWO transferieren und können als Basis für die Kalkulation dienen. „Sämtliche Teams, die in den unterschiedlichen Bereichen tätig sind, arbeiten mit ein und demselben Datenstamm und pflegen diesen auch. Diese Datendurchgängigkeit und Einheitlichkeit bringen uns klare Mehrwerte. Mittel- bis langfristig gehen wir auch von einer deutlichen Zeitersparnis in verschiedenen Aufgabenfeldern aus“, ist Kai Janssen überzeugt.

Mit RIB 4.0 gut für die Zukunft gerüstet

Geschätzt wird nicht zuletzt die offene Datenstruktur der RIB-Programme, die im Unternehmen mit der Finanzbuchhaltung, dem Bescheinigungsmanagement, sowie verschiedenen Microsoft-Anwendungen verknüpft sind. Die Idee ist, perspektivisch hier weitere Aufgabenfelder mit RIB 4.0 abzudecken. Schließlich bietet die Software, wie das Unternehmen verlautet, Module für sehr viele Aufgabenbereiche. Kai Janssen ist der Ansicht, dass RIB mit RIB 4.0 ein zukunftsfähiges IT-System offeriert. Nicht nur aufgrund der technischen Funktionalitäten, sondern auch deshalb, da Kundenfeedback berücksichtigt und entsprechend umgesetzt wird. Entscheidend dafür ist, dass die Mitarbeitenden – langfristig sollen etwa 75 bis 100 Personen in den verschiedenen Unternehmensbereichen mit RIB 4.0 arbeiten – das System in vollem Umfang verstehen lernen. Hierbei unterstützen Schlüsselanwender aus den Bereichen Kalkulation, Einkauf und Ausführung, die das Programm über die RIB Academy im Detail kennengelernt haben und nun ihr Wissen mit ihren Kolleginnen und Kollegen teilen. Auch in RIB 4.0 müsse man sich reinfuchsen, wie Janssen betont, doch seien Aufbau und Funktionalitäten einmal verstanden, sei vieles gut machbar.

Die Willi Meyer Bauunternehmen GmbH verfolgt mit den RIB-Programmen das Ziel, nach und nach sämtliche, in Tabellenkalkulationssystemen gepflegte Listen loszuwerden und übergreifend mit einer gemeinsamen Datenbasis zu arbeiten – in allen Aufgabenbereichen. Weg von Silos zu einer durchgängigen Lösung. Der erste Schritt ist getan und Kai Janssen und sein Team sind zuversichtlich, in Kürze weitere Meilensteine zu erreichen.

Bildunterschriften:

1. Die familiengeführte Unternehmensgruppe Meyer deckt mit einem ganzheitlichen Kompetenzspektrum aus Hoch-, Tief- und Ingenieurbau, Immobilienwirtschaft sowie Sonderbau die Unternehmensgruppe ein breites Leistungsspektrum ab.

Meyer Gruppe mit Leistungen in Bau, Immobilien und Sonderbau.

2. Derzeit etabliert die Gruppe, die im Wohnungs-, Büro- und Gewerbebau, Industrie- und Logistikimmobilien, Tief-, Straßen-, Erd- und Grundbau, Siel- und Tankstellenbau sowie Fundamentbau für Windenergieanlagen, tätig ist, den gesamten Kernprozess des Bauwesens innerhalb der Softwareprogramme von RIB.

Meyer Gruppe nutzt RIB Software für den gesamten Bauprozess.

3. Straßenbauarbeiten am Jungfernstieg Hamburg.

Straßenbauarbeiten am Jungfernstieg Hamburg.

Bildnachweis: Willi Meyer Bauunternehmen GmbH / Thorsten Scherz