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In den Startlöchern für eine integrierte BIM-Planung

Sipplinger Berg / Bodensee
Der Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung realisiert aktuell drei neue Aufbereitungsanlagen mit modernster Ultrafiltrationstechnologie. Ziel ist eine optimale Filtration, bevor das Wasser am Quelltopf am Sipplinger Berg zum ersten Mal ans Tageslicht kommt. Insbesondere die Larven der sich schnell im Bodensee verbreitenden Quagga-Muschel soll die neue Technologie weitestgehend unschädlich machen.

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Durchgängige Projektkommunikation via iTWO site vereinfacht Großprojekt

Für Tino Greschner, Wirtschaftsinformatiker und Abteilungsleiter Zentrale Netzinformation für Geoinformationssysteme bei der Bodensee-Wasserversorgung, bedeuten die nächsten 15 Jahre eine besondere Herausforderung seiner Karriere: Er ist aktuell Teilprojektleiter Dokumentation und Projekt-IT des aktuellen Großprojekts „Zukunftsquelle. Wasser für Generationen“. Realisiert werden insgesamt drei neue Aufbereitungsanlagen mit modernster Ultrafiltrationstechnologie. Tino Greschners Aufgabe ist es, Strategien für eine komplett durchgängige BIM-Arbeitsweise zu entwickeln. Sein Ziel ist es, für die öffentliche Einrichtung Leitplanken zu setzen, um mittel- bis langfristig Innovationen voranzutreiben. Keine leichte Aufgabe, denn das modellbasierte Planen und Bauen ist insbesondere im Infrastrukturbereich für die öffentliche Hand in Deutschland noch sehr oft komplettes Neuland, das ein grundlegendes Umdenken bei vielen Arbeitsprozessen bedeutet. Tino Greschner ist motiviert und zuversichtlich, dass die Bodensee-Wasserversorgung in rund zwei Jahren soweit sein wird, projektunabhängig mit einer integrierten BIM-Planung zu starten. Mit der RIB Software SE hat der Zweckverband schon heute einen Partner an seiner Seite, der diesen Weg mitgehen wird und mit dem passenden, umfassenden und aufeinander abgestimmten Lösungsportfolio aufwartet: Der iTWO-Plattform.
 

Großprojekt erfordert Umdenken bei der Datenablage und Kommunikation

Das aktuelle Vorhaben, das sich derzeit in der Planungsphase mit insgesamt zehn Planungslosen befindet, machte diesen IT-seitigen Umbruch zwingend notwendig. Die vielen Projektpartner, die an Planung und Bau der Anlagen involviert sind, und vor allem der Aspekt der Datensicherheit machten es unmöglich, in diesem Fall Projektinformationen auf klassischem Wege via E-Mail auszutauschen. Die drei neu zu planenden, relativ baugleichen Anlagen mit modernster Technologie kommen auf ein Bauvolumen im dreistelligen Millionenbereich. Mit ihnen soll es unter anderem gelingen, die Larven der sich im Bodensee aktuell schnell verbreitenden Quagga-Muschel frühzeitig unschädlich zu machen.
„Wir benötigten eine zentrale Plattform für eine komplett nachvollziehbare Projektkommunikation. Jeden wie in der Vergangenheit einzeln zu bedienen, ist in dieser Größenordnung vollkommen unmöglich“, berichtet Tino Greschner. Die Vorgaben für das System waren eine sichere Datenumgebung, bei der sämtliche in der Cloud befindlichen Projektinformationen zwingend innerhalb von Europa bleiben. Im Optimalfall sogar innerhalb Deutschlands. Zudem sollte die Lösung aufgrund der großen Verzweigung der Projektpartner besonders flexibel sein. Mit einer hierarchischen Ablage via Microsoft Sharepoint waren die Anforderungen nicht zu erfüllen.
 

 

Quelltopf Sipplinger Berg

Der Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung realisiert aktuell drei neue Aufbereitungsanlagen mit modernster Ultrafiltrationstechnologie. Ziel ist eine optimale Filtration, bevor das Wasser am Quelltopf am Sipplinger Berg zum ersten Mal ans Tageslicht kommt. Insbesondere die Larven der sich schnell im Bodensee verbreitenden Quagga-Muschel soll die neue Technologie weitestgehend unschädlich machen.

Alle Fotos: Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung

Bestehende Mikrosiebanlagen.
Bestehende Mikrosiebanlagen. In rund zwei Jahren plant der Zweckverband, bei sämtlichen Neubau- und Bestandsmaßnahmen eine durchgängig integrierte BIM-Planung zu nutzen. Zum Start arbeitet die Bodensee-Wasserversorgung aktuell mit iTWO site von RIB, um passende Workflows aufzusetzen, Ablageorte mit sauberer Berechtigungsstruktur für die Partner zu schaffen, Pläne untereinander auszutauschen und entsprechende Aufgaben zuzuweisen.

Bauspezifische Lösung von RIB

Drei unterschiedliche Systeme nahm Tino Greschner für die Bodensee-Wasserversorgung im Detail unter die Lupe. Dabei war die RIB-Lösung iTWO site bauspezifisch und passend für die Anforderungen eines solchen Großprojekts. „Der Kontakt zum Hersteller besteht schon länger“, berichtet Greschner, der sowohl Software für den Ausschreibungs- als auch Infrastrukturbereich von RIB aus der iTWO-Familie kennt und bereits damit gearbeitet hat. „iTWO site hilft uns dabei, passende Workflows aufzusetzen, Ablageorte mit sauberer Berechtigungsstruktur für die Partner zu schaffen, Pläne untereinander auszutauschen und entsprechende Aufgaben zuzuweisen“, erklärt der Teilprojektleiter für die Dokumentation. Aktuell befinden sich in dieser frühen Phase des Projekts bereits rund 2.000 Planungsdokumente auf der Plattform. Erwartet wird langfristig eine sechsstellige Anzahl von projektbezogenen Dokumenten. Auch das ist für die Plattform sehr leicht zu bewältigen.

Durchgängige BIM-Planung im Fokus

Die Partner erkennen trotz der Vielfalt an neuen Prozessen und Arbeitsweisen jetzt schon echte Mehrwerte und sind im Boot, was die Zukunft mit einer integrierten BIM-Planung angeht. So schätzen sie etwa die leichte Auffindbarkeit von projektrelevanten Daten in iTWO site im Vergleich zur gewohnten Ablage im Windows-Explorer. Dennoch ist noch sehr viel Kommunikation erforderlich, um intern und extern alle auf die Reise mitzunehmen. Die Cloud-Technologie als solches sowie die vielen neue Prozesse, die BIM auf Dauer mit sich bringt, sind im Detail zu erläutern und von den Partnern auch einzuüben. „iTWO site ist eine echte Bereicherung in der aktuellen Startphase“, so Tino Greschner abschließend.
 

Vorteile durch iTWO

> komplett nachvollziehbare Projektkommunikation

> flexible Lösung

> Ablageorte mit sauberer Berechtigungsstruktur für die Partner

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