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Von der Drohne direkt zur Bauabrechnung

RIB
Die Zusammenarbeit im Zuge der Oberbausanierung in Mespelbrunn mit dem öffentlichen Auftraggeber verlief reibungslos. Auch das Staatliche Bauamt Aschaffenburg arbeitet mit der RIB-Software iTWO civil für Straßen-, Tief- und Infrastrukturbau.

„Der bundesweite Fachkräftemangel innerhalb der Baubranche geht auch an uns nicht vorbei. Vermessungsexpertinnen und -experten sind heute leider eher dünn gesät. Und die Drohnenbefliegung bringt nicht nur enorme zeitliche Vorteile mit sich, sondern erleichtert auch den gesamten Vermessungs- und Baudokumentationsprozess, da die aufgenommenen Orthofotos immer zu 100 Prozent komplett sind. Hier kann nichts vergessen werden.“

Klaus Peter Grümbel

Konventionelle Vermessung per Hand war gestern: Die tabVia GbR, ein Ableger des familiengeführten Bauunternehmens MK Grümbel Baugesellschaft mbH & Co. KG, hat mit Drohnenbefliegung, einer speziellen Geodatensoftware und iTWO civil von RIB einen durchgängigen Arbeitsprozess entwickelt, der eine schnelle und sichere Bauabrechnung möglich macht.
 

Die mittelständische, im Asphaltbau, Erdbau, Straßenbau, Kanal- und Tiefbau tätige MK Grümbel Baugesellschaft mbH & Co. KG aus Gössenheim realisiert Bauaufgaben für öffentliche und private Auftraggeber. Das Familienunternehmen, bei dem mit Michael und Klaus Peter Grümbel inzwischen seit 17 Jahren die dritte Generation federführend ist, baut seit vielen Jahren auf einen hochmodernen und vielfältigen Maschinenpark sowie auf die erfolgreiche Ausbildung zukünftiger Fach- und Führungskräfte im eigenen Haus. Rund 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind heute im bayerischen Gössenheim für den Mittelständler tätig. Das Unternehmen ist zertifizierter WHG-Fachbetrieb, Mitgliedsunternehmen von Baustoffrecycling Bayern e.V. und außerdem VOB-präqualifiziert. 
 

tabVia: Drohnentechnologie perfektioniert Vermessungsaufgaben

Doch damit nicht genug: Michael und Klaus Peter Grümbel sind zudem Gesellschafter der Asphaltmischwerke Main-Saale GmbH & Co. KG und der Kalkstein-Schotterwerk Gössenheim GmbH & Co. KG, also tief im Bereich des Straßen- und Tiefbaus vernetzt. 


Ein weiteres Standbein der Cousins ist die tabVia GbR, ein ebenfalls im unterfränkischen Gössenheim ansässiger Vermessungsdienstleister, der sich auf die Erstellung von Plänen in 2D und 3D aus Punktwolken für die Baustellenauswertung, Abrechnung und Baudokumentation spezialisiert hat. Seit 2018 gewinnt dieses noch junge Unternehmen sämtliche Informationen über mit Drohnen aufgenommene Orthofotos. „Zunächst haben wir die Drohnentechnologie, mit der wir uns bereits seit 2015 auseinandergesetzt hatten, für die jährliche Inventurerfassung der Schüttgüterhalden in den Asphaltmischanlagen und dem Schotterwerk eingesetzt“, berichtet Michael Grümbel. „Schritt für Schritt konnten wir neue Erfahrungswerte gewinnen und diese Art der Vermessung perfektionieren, sodass wir zwischenzeitlich auf eine konventionelle Vermessungsarbeit per Hand verzichten. Mit dieser Methode sind wir zeitlich und strukturell an die Grenzen gestoßen“, fügt er hinzu.


Das bestätigt auch sein Geschäftspartner Klaus Peter Grümbel: „Der bundesweite Fachkräftemangel innerhalb der Baubranche geht auch an uns nicht vorbei. Vermessungsexpertinnen und -experten sind heute leider eher dünn gesät. Und die Drohnenbefliegung bringt nicht nur enorme zeitliche Vorteile mit sich, sondern erleichtert auch den gesamten Vermessungs- und Baudokumentationsprozess, da die aufgenommenen Orthofotos immer zu 100 Prozent komplett sind. Hier kann nichts vergessen werden.“


Die tabVia GbR kann im Bereich Drohnenbefliegung einen umfassenden Erfahrungsschatz vorweisen, und ist in der Lage, den optimalen Einsatzzeitpunkt für eine Drohnenbefliegung zu exakt zu planen. Das Wetter, insbesondere der Sonnenstand, spielt bei dieser Vermessungsmethode eine entscheidende Rolle. Abschattungen durch Gebäude beispielsweise sind nicht zu unterschätzen. Einen großen Einfluss auf eine Befliegung hat natürlich auch der Windwiderstand, ist dieser zu groß, kann die Drohne keine verwendbaren Aufnahmen mehr realisieren. 
 

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Die tabVia GbR ist spezialisiert auf die Erstellung von Plänen in 2D und 3D aus Punktwolken für die Baustellenauswertung, Abrechnung und Baudokumentation. Diese offeriert das Unternehmen sowohl für die MK Grümbel Baugesellschaft als auch als Dienstleistung für öffentliche und private Auftraggeber. Alle Illustrationen/Grafiken: MK Grümbel Baugesellschaft mbH & Co. KG
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Beim Großprojekt Verkehrsknoten Gemünden am Main West waren insgesamt 13 Hektar Baufläche zu befliegen. Das ergibt in der Regel mehr als zwei Gigabyte für eine Punktwolke. Eine Datengröße, die sich mit der Software iTWO civil von RIB auf einfache Weise bewältigen lässt. 

„Seit alle Anwohner vor einer Befliegung stets genau informiert werden, wer die Aufnahmen zu welchen Zwecken vornimmt und sicher sein können, dass private Informationen selbstverständlich nicht ausgewertet werden, ist die Akzeptanz sehr hoch.“

Christoph März, Befliegungsexperte

Ein 1:1 Abbild der Realität am Bau

it Hilfe der Bilder, die der Befliegungsexperte Christoph März von tabVia liefert, ist das Unternehmen in der Lage, die Realität am Bau 1:1 abzubilden. Beflogen wird mit einer Rasterdichte von 1-1,5cm pro Pixel. Die damit gewonnene Genauigkeit entspricht der einer konventionellen Vermessung. Der zeitliche Vorteil gegenüber einer händischen Vermessung ist immens: Bei einem Bauabschnitt von 400 Metern Länge ist die Drohne nur rund zehn bis 15 Minuten in der Luft, während ein Mitarbeitender aus dem Vermessungsbereich in der Regel einen ganzen Tag lang tätig wäre. Jeder einzelne, mit einem Roverstab aufgemessene Punkt muss mit einem Code versehen werden, um in der CAD-Bearbeitung später zu erkennen, ob es sich dabei beispielsweise um eine Bordsteinober- oder -unterkante handelt. Im mit der Drohne aufgenommenen Orthofoto stehen sämtliche Informationen visuell und geometrisch zur Verfügung. Ein Vergessen gibt es nicht. Zur späteren Auswertung, Mengenermittlung und Baudokumentation werden anschließend nicht notwendige Elemente gezielt wieder entfernt. Dies reduziert auch die Größe der Dateien nochmals um ein Vielfaches.


Gerade das Befliegen bebauter Bereiche durch die Drohnen der tabVia GbR war zu Beginn nicht immer einfach. Viele Anwohnerinnen und Anwohnern waren gegenüber der neuen Technik vorsichtig skeptisch. Hier hat sich eine frühzeitige und transparente Kommunikation durch das Unternehmen bewährt: „Seit alle Anwohner vor einer Befliegung stets genau informiert werden, wer die Aufnahmen zu welchen Zwecken vornimmt und sicher sein können, dass private Informationen selbstverständlich nicht ausgewertet werden, ist die Akzeptanz tatsächlich sehr hoch“, erzählt Christoph März. „Viele Menschen sind technisch interessiert, und wollen genau wissen, welche Art von Daten hier aufgezeichnet und in welcher Art diese konkret für die Auswertung der Baumaßnahme verwendet werden können“, ergänzt er. 
 

Vom Orthofoto zu den Mengen. Ein durchdachter Workflow

Ein durchgängiger, teilautomatisierter Prozess transferiert die mit den Drohnen aufgenommenen Informationen zunächst in die Photogrammetrie-Software Pix4D, in der sie auf die für das Projekt relevanten Informationen heruntergebrochen und anschließend mit den einzelnen Attributen versehen werden. In einem zweiten Schritt fließen die Daten gemeinsam mit der Punktwolke in die RIB-Lösung iTWO civil. Über zuvor mit der Geodatensoftware selektierte Linienzüge ist Experte Christoph März in der Lage, sehr schnell die gewünschten Mengen aus den einzelnen Attributen zu ermitteln. Hierfür hat das Unternehmen die Flexibilität in iTWO civil genutzt und einen eigenen, firmenspezifischen Objektkatalog auf Basis von Informationen aus abgeschlossenen Projekten geschaffen, die den Prozess auf die Aufgaben des Bauunternehmens konzentriert, optimiert und kontinuierlich weiter beschleunigt. Durch die eindeutigen Spezifikationen entstehen sofort die Mengenlisten, zum Beispiel für unterschiedlich zu berechnende Bordsteintypen oder Oberflächen.


Ausgeführte Projekte des Unternehmens sind beispielsweise die P&R-Anlage Heigenbrücken und der Ausbau der universitätsnahen Straßen am Hubland in Würzburg. Die Flächengrößen liegen bei rund sechs beziehungsweise zwölf Hektar. Die Verarbeitung der riesigen Datenmengen - bei einer Baumaßnahme auf zwölf Hektar sind das rund zwei Gigabyte für eine Punktwolke - lässt sich mit iTWO civil auf einfache Weise bewältigen. Mit den perfekt aufeinander abgestimmten Systemen und einem durchdachten Gesamtprozess stehen die gewünschten Mengeninformationen für die spätere Bauabrechnung sowohl für eigene Baumaßnahmen der MK Grümbel Baugesellschaft als auch für die Auftraggebenden der tabVia GbR immerzu in kürzester Zeit zur Verfügung. Somit ein Erfolg auf der ganzen Linie. 

 

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Die P&R-Anlage in Heigenbrücken gehört zu den von tabVia beflogenen Flächen. Die Abrechnung konnte dank des perfekten Zusammenspiels zwischen iTWO civil und der Photogrammetrie-Software Pix4Dmapper sehr einfach und schnell erstellt werden.
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Die Zusammenarbeit im Zuge der Oberbausanierung in Mespelbrunn mit dem öffentlichen Auftraggeber verlief reibungslos. Auch das Staatliche Bauamt Aschaffenburg arbeitet mit der RIB-Software iTWO civil für Straßen-, Tief- und Infrastrukturbau.

Vorteile für die MK Grümbel Baugesellschaft mbH & Co. KG

> perfekt aufeinander abgestimmte Softwaresysteme

> durchdachter Gesamtprozess

> ideale Lösung für große Datenmengen

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