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Digitalisierung: Maßgeschneidert für die Belange der Baubranche

RIB
Bereits seit 2003 läuft die elektronische Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen (eVergabe) auf Basis der Lösung RIB iTWO e-Vergabe public erfolgreich. Im Zuge kontinuierlicher Verbesserungen wurde diese 2020 als moderne „Infrastructure-as-Code“-Lösung auf den Amazon Web Services ausgeprägt.

 

eVergabe durchgängig über die Cloud abwickeln

Bei der Deutschen Telekom AG läuft die elektronische Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen (eVergabe) auf Basis der Lösung RIB iTWO e-Vergabe public bereits seit dem Jahr 2003 erfolgreich. 


Durch die bereits sehr lange Laufzeit der Anwendungen wurde das eVergabe-Portal permanent verbessert und an die Bedürfnisse der Benutzer sowie an den Stand der Technik angepasst. Somit war es unumgänglich, die Infrastruktur Ende 2020 als moderne „Infrastructure-as-Code“-Lösung auf den Amazon Web Services auszuprägen. Diese neue Technologie ermöglicht es den IT- und Vergabeprofis bei dem größten Telekommunikationsunternehmen in Europa, ihr hohes Belegvolumen störungsfrei über die Vergabeplattform der RIB Software GmbH abzuwickeln. Ein großer Erfolg, findet Michael Euler, Solution Designer und Business Analyst bei der Deutschen Telekom IT GmbH. Ein großer Vorteil durch die neue Technik ist, dass die IT-Infrastruktur auf Knopfdruck hoch- und wieder herunterskaliert und Änderungen im Live-Betrieb vorgenommen werden können. Das System wurde hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Aspekte deutlich verbessert. Durch den elastischen Aufbau des Gesamtsystems stehen immerzu ausreichend Ressourcen zur Verfügung.

Bundesweiter Glasfaserausbau über die Vergabeplattform

Möglich gemacht wurde dies durch das IT-Projekt von Jan Niklas Best, Application Manager für die Anwendung eVergabe bei der Deutschen Telekom IT GmbH. Seine Aufgabe war es, die eVergabe, die bislang als On-Premise-Lösung in einem Rechenzentrum gehostet wurde, erfolgreich in die Cloud zu migrieren. Ein Projekt, bei dem die IT-Profis sehr viel gelernt haben und noch immer lernen, da es kontinuierlich weiter an die Erfordernisse des Marktes angepasst und optimiert wird. „Die Aufgaben der RIB-Software, für deren Architektur wir vollumfänglich verantwortlich sind, werden bei dieser Lösung intelligent auf einzelne Server verteilt. Auch Replikationen über verschiedene Verfügbarkeitszonen wurden in der Architektur berücksichtigt, um stets sicherzustellen, dass es zu keinen Ausfällen des Systems kommt“, erklärt Best. 


Diese Sicherheit muss gegeben sein, denn sämtliche Tiefbau- und Infrastrukturprojekte, wie der Bau neuer Glasfaseranschlüsse, werden über die Vergabeplattform der Deutschen Telekom AG abgewickelt. Jan Niklas Best und seine Kolleginnen und Kollegen stellen für diese Baumaßnahmen den technischen Prozess - von der Ausschreibung bis zur Leistungsabnahme - sicher. So gehört etwa die im Baubereich etablierte GAEB-Schnittstelle heute zum Standard. Auch bei Rechnungen setzt das Telekommunikationsunternehmen zukünftig mit XRechnung auf ein Standardformat, mit dem auch die Öffentliche Hand arbeitet. Die hohe Akzeptanz der Plattform spiegelt sich auch in den kontinuierlich steigenden Lieferantenzahlen wider.
 

RIB

Diese neue Technologie ermöglicht es den IT- und Vergabeprofis bei dem größten Telekommunikationsunternehmen in Europa, ihr jährlich sehr hohes Belegvolumen von über einer Million Belegen störungsfrei über die Vergabeplattform der RIB Software GmbH abzuwickeln.

Bereits seit 2003 läuft die elektronische Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen (eVergabe) auf Basis der Lösung RIB iTWO e-Vergabe public erfolgreich. Im Zuge kontinuierlicher Verbesserungen wurde diese 2020 als moderne „Infrastructure-as-Code“-Lösung auf den Amazon Web Services ausgeprägt.

Denkbar einfache und komfortable Bedienung 

Mit Erfolg: Zusätzlich zu den Tiefbauprojekten, die bereits seit dem Jahr 2003 erfolgreich über die elektronische Vergabeplattform abgewickelt werden, sind inzwischen auch Hochbaumaßnahmen im Gebäudemanagement durchgängig im System integriert. „Dieses Go-live war rundum erfolgreich“, freut sich Euler, der die Partnerschaft mit der RIB Software GmbH, eines der führenden Unternehmen für die elektronische Vergabe in Deutschland, von Beginn an begleitet hat. „Die Besonderheit in unserem Hause besteht darin, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, beispielsweise aus dem Einkaufsbereich, die allesamt auf unserem SAP-System arbeiten, direkt über die eVergabe mit den Lieferanten kommunizieren können. Die vollintegrierte Lösung dieser beiden Systeme macht dies möglich. Die Lieferanten, von denen zwischenzeitlich mehr als 3.500 Unternehmen auf unserem System registriert sind, wickeln ihre Angebote, Bestellungen und Leistungserfassung direkt über die Plattform ab“, ergänzt er. Die eVergabe verfügt zusätzlich über eine Anbindung an das zentrale RIB Bieterportal iTWO tender. Auf dieser Plattform suchen Tag für Tag mehr als 100.000 Bieter nach neuen Aufträgen, erstellen Angebote und kommunizieren mit dem Auftraggeber. Durch diese Verbindung stehen nun auch die Bekanntmachungen der Telekom zentral bereit. „Durch die einfache Bedienbarkeit ist die Akzeptanz stets sehr hoch“, fügt der Experte hinzu. 


Lobend äußern sich die IT-Profis außerdem über die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der RIB GmbH. Im Gegensatz zu vielen anderen öffentliche Einrichtungen und auch privatwirtschaftlichen Unternehmen nutzt die Deutsche Telekom AG die eVergabe von RIB nicht als SaaS-Lösung, sondern hat sich von Beginn an dazu entschlossen, die Vergabeplattform selbst zu hosten. Lediglich die Wartung der IT-Lösung erfolgt mit Unterstützung durch das Softwarehaus mit Hauptsitz im baden-württembergischen Stuttgart. „Diese Flexibilität, die Cloud-Lösung vollkommen eigenständig zu hosten, war uns wichtig“, betont Jan Niklas Best, der stets alles dransetzt, Innovationen wie die neue Implementierung in der Cloud schnellstmöglich Realität werden zu lassen.
 

 

Die kontinuierliche Verbesserung im Fokus

Um auch die zukünftige S/4 Hana Infrastruktur der SAP und deren Kompatibilität sicherzustellen und dadurch die Prozessgeschwindigkeit nochmals zu steigern, wurden bereits erste Gespräche zwischen dem Team von Niklas Best und der RIB GmbH geführt. Die RIB-Lösungen verfügen bereits über zertifizierte Schnittstellen zu S/4. Weiter ist eine Anbindung an Salesforce angedacht. „Ziel ist es, unsere Prozesse kontinuierlich zu verbessern und zu integrieren, um sich betriebswirtschaftlich weiter zu optimieren und zeitgleich existierende und zukünftige Lieferanten für eine optimale Zusammenarbeit über das System zu gewinnen“, resümiert Best. 


Jan Niklas Best und das IT-Team bei der Deutschen Telekom fokussieren sich darauf, ihren Klienten, sowohl im eigenen Haus als auch auf Seite der Lieferanten, stets eine moderne, einfach zu handhabende Lösung auf dem aktuellen Stand der Technik bereitzustellen. Wichtig ist in erster Linie, dass diese auf die Belange der Baubranche und deren Benutzern zugeschnitten ist. „Eine hohe Akzeptanz auf Seiten der Anwenderinnen und Anwender bestätigt uns, dass wir mit unseren Innovationen auf dem richtigen Weg sind“, fasst Jan Niklas Best zusammen. „Diese hat für uns daher stets oberste Priorität.“

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