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19.09.2018

RIB-BIM-Tagungen 2018 in Bayern

19.09.2018

5D-Fachtage im Tiefbau
 

140 Teilnehmer in nur 2 Veranstaltungen: hier zeigte sich erneut, dass die RIB Software SE mit iTWO civil nicht nur eine extrem hohe Marktverbreitung für CAD-basierte Abrechnung im Tiefbau aufweist, sondern auch das Thema BIM/5D und die Integration von CAD, wie sie RIB mit iTWO civil und iTWO 5D anbietet, gerade im Tiefbau aktueller ist denn je.
Das verwundert auch nicht, schließlich ist bereits 2020 der vom ehem. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ausgegebene Startschuss für die neue modellbasierte Arbeitsweise „BIM“ im Straßen-/Verkehrswesen bei Bundesprojekten.
Die beiden durch Oliver Schreiner und Mario Kirste durchgeführten RIB-Veranstaltungen im Schloss Reichenschwandt und im Schloss Mariakirchen/Arnstorf standen voll und ganz im Zeichen „BIM“/5D“. Zusätzlich wurden die 70 Teilnehmer in Reichenschwandt über die Umsetzung der AKVS in iTWO informiert, ein Thema das ebenfalls hohe Aktualität hat.
An diesen beiden Fachtagen wurden den Kunden und Interessenten reale Tiefbau-Projekte in praxisbezogenen Vorträgen vorgestellt und der gesamte 5D-Prozess live mit den RIB Lösungen iTWO civil und iTWO vorgeführt. Wie viele neue RIB-Referenzkunden bestätigen können, ist RIB nach wie vor der bislang einzige Hersteller, der den gesamten BIM-Prozess für den Hoch- wie Tiefbau vollständig abbilden und über alle 5 Dimensionen „durchspielen“ kann. Auch kein Wunder angesichts der Tatsache, dass RIB bereits seit 2009 mit der Entwicklung der iTWO-Plattform begonnen hat, so dass alle iTWO-Lösungen seit vielen Jahren markterprobt und „ready to use“ sind.
Besonderen Anklang fand der Vortrag von Andreas Geißer, Projektleiter bei der Sehlhoff-Gruppe, der in einem kurzweiligen Vortrag ein in den Medien bekanntes, hochpolitisches Autobahn-Projekt als BIM-Pilotprojekt der Sehlhoff-Gruppe vorstellte. „Ich möchte resümieren, dass die modellorientierte Arbeitsweise nicht unerhebliche Aufwände in einem frühen Planungsstadium nach sich zieht. Allerdings zeigen sich am Ende des Tages gegenüber der konventionellen Planung doch erhebliche Vorteile der BIM-Methode in Form einer höheren Planungsgenauigkeit, Budget- und Terminsicherheit für alle Beteiligten“… . „Insgesamt gibt es bei allen Beteiligten inklusive den Software-Herstellern noch etwas zu tun, den BIM-Prozess praxistauglicher und einfacher zu gestalten“, so auch kritische Töne des langjährigen Projektleiters für Tiefbau, Andreas Geißer.
Spannenden Charakter hatte der „spezielle 5D-Teil für Führungskräfte“ im Nachmittagsblock von Schloss Mariakirchen, der in strategisch ausgerichteten Vorträgen externer Dozenten die Auswirkung von BIM/5D als Innovation im Bauwesen auf die Unternehmens-Organisation im Fokus hatte.
Simon Jagenow, Leiter Digitales Planen, Bauen und Beraten und BIM-Manager der Konstruktionsgruppe Bauen aus Kempten, verschaffte einen praxisnahen Überblick über den „digitalen Lebenszyklus im Hoch- und Tiefbau“. Er zeigte aus seinem umfangreichen Praxis-Know-How bei Züblin, Siemens und der Konstruktionsgruppe Bauen, Kempten die vielen Vorteile auf, welche die BIM-Methode vor allem praktisch im Alltag für alle Projektbeteiligten bringt. „Dass alle miteinander an einem Tisch sitzen, an einem Modell diskutieren und so viel schnellere und vor allem bessere Entscheidungen getroffen werden, weil anhand der Visualisierung auch den Bauherren die Folgen von Veränderungen sofort aufzeigbar sind, stellen nach unserer Erfahrung die größten Vorteile dar“, so Simon Jagenow. Besonders im Tiefbau seien die Vorteile von BIM beim Planen und Bauen noch größer als im Hoch- und Ingenieurbau, da über den gesamten Lebenszyklus betrachtet im Tiefbau die Kosten für Planung/Errichtung mit ca. 50% deutlich höher sind als zum Beispiel im Hochbau mit nur 20%.
Wolfang Müller, Geschäftsführer des 5D-Instituts Friedberg referierte als aktives Mitglied in BIM-Ausschüssen, dass auch in Bezug auf Normierung alle Weichen für BIM gestellt sind.  Mit der „VB 21.000“, die bereits ab 2021 zur Verfügung stehen soll, werden nicht nur bestehende Normen im Tiefbau bei der Mengenberechnung zusammengefasst. Damit seien vor allem die Integration neuer Technologien wie Laserscanning und die wesentlich schnellere Mengenberechnung prüfbarer Mengen nach der BIM-Methode möglich, erklärte Wolfang Müller den interessierten Geschäftsführern.
Als abschließender Referent gewährte Martin Hutzler, Innovationsmanager und Prokurist bei der Sehlhoff GmbH, tiefe Einblicke in sein Unternehmen. Dort sei die „digitale Transformation“ längst in den Alltag integriert und für ein innovatives Unternehmen trotz aller Rückschläge und Kosten, insbesondere in eine hochleistungsfähige Hardware, nicht mehr wegzudenken.
Durch die Auslagerung der Daten und circa 80 Programme in eine „Cloud“ können SEHLHOFF-Mitarbeiter standort- und geräteunabhängig arbeiten. Bei der digitalen Transformation kommt es aber vor allem auf den Menschen an, um bei der zunehmenden Veränderungsgeschwindigkeit bestehen zu können. Daher ist eine passende Fehlerkultur genauso wichtig wie Rückschläge einzukalkulieren. Sein Fazit: Jedes Unternehmen kann nur erfolgreich sein, wenn die digitale Transformation von der Geschäftsführung verstanden und zu 100% unterstützt wird.

Stimmen nach der Veranstaltung:
„Hallo Herr Schreiner, das Konzept der gestrigen RIB-Veranstaltung fand ich sehr gut gelungen. Durch die Aufteilung in Anwender und Geschäftsführung können die Inhalte viel zielgerichteter adressiert werden.“ (Martin Hutzler, Sehlhoff GmbH).
„Guten Abend Herr Schreiner,  Glückwunsch zu dieser gelungenen Tagung der RIB. Ich habe hier einen guten Satz an neuen Ideen mitgenommen. Diese Ideen und die praktikable Umsetzung mit RIB iTWO werden die Umsetzung von BIM in unserem Planungsbüro sicherlich beschleunigen.“ (Wilhelm Wenzel, Arnold Consult AG).

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