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13.04.2017

Zukunftsweisendes Forschungsprojekt der RIB SE, Stuttgart. Digitale Städteplanung im Industrie 4.0 - Zeitalter

Stuttgart, 13. April 2017. Die Stadt Heidelberg und die RIB SE, Stuttgart mit Ihrer 100%-igen Tochtergesellschaft iTWOcity AG, haben am 12. April 2017 in einer Technologiepartnerschaft einen Kooperationsvertrag zu dem weltweit ersten IT- Forschungsprojekt der komplett virtuellen Planung eines Stadtteils unterzeichnet. Ziel ist es, die Ergebnisse der Planungsphase der internationalen Bauausstellung IBA und der städtischen Vorgaben in der innovativen 5D BIM End to End Softwaretechnologie iTWO 4.0 über den gesamten Prozess zu modellieren. Aus den Erfahrungen unserer Kunden mit einzelnen Bauvorhaben, erwarten wir Vorteile in einer Höhe von mindestens 30%, bezogen auf das Gesamtfinanzierungsvolumen für das gesamte Projekt.

Modellbasiertes Planen und Bauen zielt auf die Reduzierung unnötiger Ausgaben und fokussiert über die vielfältigen Designmodelle der Stadtplaner und deren virtuelle Evaluierung auf die Herausarbeitung der Bedürfnisse der zukünftige Bewohner dieses Quartiers. Durch die enge Zusammenarbeit der RIB iTWOcity AG, des Führungsteams der Internationalen Bauausstellung um Prof. Michael Braum und der innovativ und nachhaltig ausgerichteten Politik der Stadt Heidelberg, wird dieses Demonstrationsprojekt der RIB Software SE wesentliche Impulse zur Erweiterung der cloudbasierten iTWO 4.0 Technologie um die wichtigen IT Module wie Smart City Funktionen, Energie- und Materialflüsse, integrierte Verkehrs- und Mobilitätskonzepte, virtuelle Modellierung des Einwohnerverhaltens, der Mikro- und Makromobilität und weiterer Module ermöglichen.

Die RIB SE sieht in dem iTWOcity Projekt in Heidelberg das weltweit erste, moderne Standards setzende IT-Modellprojekt im Städtebau und verfolgt damit weiter intensiv das Ziel die Transformation der Bauwirtschaft in einem der modernsten Industriezweige voranzutreiben. Die gesamte Funktionalität der iTWO Plattformtechnologie wird hier beispielhaft im städtebaulichen Format überprüft und optimiert, Daten werden gesammelt und intelligent in die zukünftige Produktentwicklung integriert. RIB ist damit auf dem wichtigen Weg, die Megabauprojekte der Zukunft als globaler agierende Technologiepartner zu begleiten und damit dieses Geschäftsfeld auch international weiter auszubauen.

Moderne Arbeitsplätze, bezahlbare Wohnungen in einem ansprechenden, sensitiven, smart vernetzten städtebaulichen Konzept, werden unter Einbeziehung der Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar entstehen. Die Stadt Heidelberg bekommt neben der historischen Altstadt, dem Schloss und der sich immer wieder erneuernden Universität, ein weiteres, international sichtbares Highlight.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit RIB einen starken und renommierten Partner gefunden haben. Ihre Technik ermöglicht es, dass wir städtebauliche Entwürfe in unterschiedlicher Detailtiefe miteinander vergleichen können – und gleichzeitig lassen sich die verschiedenen Entwürfe in Modellen visualisieren. Damit können wir kosteneffizienter bauen und Planungsvarianten in der Öffentlichkeit viel anschaulicher diskutieren“, sagt Oberbürgermeister Prof. Würzner.

„Patrick-Henry-Village hat das Potenzial, als Modell für ein Stadtquartier der Zukunft international für Furore zu sorgen. Dazu passt unsere Technologie. Mit iTWOcity starten wir in Heidelberg das weltweit erste IT-Forschungsprojekt zur komplett virtuellen Planung eines gesamten Stadtteils“, erklärt Prof. Dr. Schuhmacher, Vorstand der iTWOcity AG. 

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