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Gut vorbereitet für ÖPP-Projekte der Zukunft

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Erdbauarbeiten in Coburg. Das Unternehmen rüstet sich mit einer modernen IT-Infrastruktur für zukünftige Anforderungen bei ÖPP-Projekten.

 

Johann Bunte Bauunternehmung mit modellbasierter Arbeitsweise im Tiefbau

Strategische Partnerschaft mit RIB Software
 

Um für zukünftige Veränderungen im Infrastrukturbau schon jetzt optimal vorbereitet zu sein, beschäftigt sich die Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG intensiv mit einer modellorientierten Arbeitsweise. Das im gesamten Bundesgebiet und im Ausland erfolgreiche Bauunternehmen setzt dabei auf eine strategische Partnerschaft mit der Stuttgarter RIB Software AG. Die Bunte GmbH war auf der Suche nach einer durchgängigen Software aus einer Hand. Fündig wurde die Bauunternehmung bei RIB mit der Systemlösung bestehend aus den Programmen iTWO 5D und iTWO civil. Nach Angaben von Vermessungsleiter Klaus Hemme ist die RIB-Software sehr leicht verständlich und ermöglicht eine engere und damit produktivere Zusammenarbeit zwischen den Unternehmensbereichen Vermessung und Kalkulation.

Herausforderung BIM im Tiefbau

So genannte Öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP), bei denen eine vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privatwirtschaftlichen Bauunternehmen besteht, sind für die in den Siebziger Jahren gegründete Bauunternehmung mit Stammhaus in Papenburg strategisch sehr wichtig. Da der Erfolg – vor allem im Hinblick auf Kostentransparenz und Termintreue - dieser sowie weiterer Großprojekte für die Politik derzeit ein immer wichtigerer Faktor wird, will Bunte sich als fortschrittlich denkendes Unternehmen frühzeitig mit diesen neuen, digitalen Methoden des Bauens auseinandersetzen und außerdem zu jeder Zeit startklar sein. Das Thema BIM (Building Information Modelling) beschränkt sich schon lange nicht mehr auf den Hochbau. Der Unterschied bei Projekten im Straßen- und Tiefbau: Die Leistungsverzeichnisse sind gewöhnlich vorgegeben und die in 3D erstellten Volumenkörper sind variabel und wesentlich komplexer. Das macht eine modellbasierte Arbeitsweise in diesem Umfeld schwieriger, als das im Hochbau der Fall ist.

Hinzu kommt, insbesondere bei ÖPP-Projekten, eine vielfach größere Menge an Daten, die zu bewerkstelligen sind: In der Regel erfolgt bei diesen Maßnahmen im Straßenbau im Vorfeld eine mobile Datenerfassung des Geländes durch Befliegung oder Befahrung, aus der sich eine riesige Punktwolke ergibt. Hinzu kommen sehr viele Informationen in Form von hoch auflösenden Luftbildern – teilweise bis an die 80 Stück je Projekt, die es gilt, innerhalb nur eines Projektes zusammenzuführen und zu beurteilen. Nicht zuletzt bilden PDF-Dokumente aus der Ausschreibung eine große Menge an Daten. „Die Verwendung dieser Vielzahl an elektronischen Informationen bringt mehrere Vorteile“, erklärt Vermessungsleiter Klaus Hemme. „Wir können auf einfache Weise erkennen, was wir exakt an welchen Stellen zu erwarten und zu bauen haben. Sei es abzurodender Wald, sei es eine zu integrierende Bushaltestelle oder ein Regenrückhaltebecken. Die großen Punktwolken und vielen Luftbilder ermöglichen eine sehr exakte Planung der Bauausführung und unterstützen uns dabei, schneller zu den gewünschten Ergebnissen zu gelangen. Doch diese großen Datenmengen müssen wir zunächst einmal handeln können“, führt er weiter aus.

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Tunnelbaumaßnahme der Johann Bunte Bauunternehmung. Durch die strategische Partnerschaft mit der RIB Software AG verspricht sich das Unternehmen eine engere und damit produktivere Zusammenarbeit zwischen den Unternehmensbereichen Vermessung und Kalkulation.
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Straßenbau – gestaffelter Kompaktasphalteinbau auf der A1. Die Herausforderung bei ÖPP-Projekten im Straßenbau: Es ist stets eine vielfach größere Menge an Daten zu bewerkstelligen, als das bei Hochbaumaßnahmen der Fall ist.
Straßenbau – gestaffelter Kompaktasphalteinbau auf der A1. Die Herausforderung bei ÖPP-Projekten im Straßenbau: Es ist stets eine vielfach größere Menge an Daten zu bewerkstelligen, als das bei Hochbaumaßnahmen der Fall ist.

Durchgängige, Big-Data-erprobte IT-Lösung
 

Big Data spielt im Straßen- und Tiefbau bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine bedeutende Rolle

Andreas Dieterle

Die RIB-Programme iTWO civil und iTWO 5D wurden speziell für diese „Big-Data-Anforderungen“ konzipiert. „Big Data spielt im Straßen- und Tiefbau bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine bedeutende Rolle“, erklärt Andreas Dieterle, Produktmanager beim Softwarehersteller RIB. „“Und das nicht nur bei Großprojekten. Punktwolken durch Befliegungen werden zum Standard von sehr vielen Projekten im Straßenbau“, führt er weiter aus. Nach Angaben von Bitkom wächst der Big-Data-Markt branchenweit bis zum Jahr 2016 um jährlich durchschnittlich 46 %.

Der Erfahrungsschatz im Bereich Big Data, die Durchgängigkeit der Lösung – von der Angebotsphase über Ausführung bis hin zur Abrechnung – sowie die seit vielen Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Softwarefabrikanten aus dem Schwäbischen, legten den Grundstein für die strategische Zusammenarbeit zwischen Bunte und der RIB Software AG. Bereits vor der iTWO-Implementierung im Hause Bunte vertraute das Bauunternehmen auf Programme der Stuttgarter. „Ein wichtiger Faktor für uns ist außerdem, dass die Abrechnung mit RIB-Programmen bei sämtlichen Ämtern anerkannt wird“, erklärt Hemme.

Von Vorteil ist zusätzlich, dass die Software eine hohe Kompatibilität mit Maschinensteuerungssystemen der international etablierten Hersteller bietet. Bei Johann Bunte sind rund 150 Maschinensteuerungssysteme verschiedener Hersteller im Einsatz, mit spürbar steigender Zahl.

 

Basis für eine optimale Zusammenarbeit

Aktuell erfolgt bei der Johann Bunte Bauunternehmung ein paralleles Arbeiten mit den neuen iTWO-Lösungen sowie den Vorgänger-Programmen von RIB. Denn eine Vielzahl der Projekte im Unternehmen ist sehr groß und wurde daher schon in der Vergangenheit in den Programmen ARRIBA und STRATIS angelegt. Neue Projekte und kleinere Bauaufgaben starten die Mitarbeiter direkt in den neuen iTWO-Systemen. Klaus Hemme: „Sicher befinden wir uns aktuell noch in einer Findungsphase für den Gesamtprozess. Beispielsweise benötigen einige Kollegen noch die eine oder andere Schulung, die der Hersteller bei uns im Hause jährlich durchführt. Die Definition von neuen Arbeitsprozessen und Vorgaben wird aktuell gemeinsam mit dem Partner RIB erarbeitet. Nichtsdestotrotz bin ich beeindruckt, wie schnell wir auf beiden Seiten produktiv mit den iTWO-Programmen arbeiten. Kollegen, die zuvor mit einem anderen Programm gearbeitet haben, finden sich in der „iTWO civil-Welt meist nach rund einem Tag zurecht. Bei jungen Mitarbeitern, die zum ersten Mal ein IT-System für Vermessungsaufgaben einsetzen, geht es meist noch schneller“, so der Vermessungsleiter. „Die Erstellung von Trassenkörpern in 3D als Basis für die modellbasierte Arbeit in iTWO betrachten wir im Team Vermessung allesamt nicht als Mehraufwand“, so Hemme weiter. „Ganz im Gegenteil! Die Volumenkörper bieten uns ein Vielfaches an Flexibilität für die Auswertung und bilden die Basis für eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Kollegen in der Kalkulation. Wir können jeden Körper einzeln anpacken und verbessern den Informationsaustausch damit kontinuierlich immer weiter. Denn wir lernen stets dazu, wie wir beispielsweise Hintergrundpläne oder Luftbilder optimal als zusätzliche Information austauschen können“, fasst Klaus Hemme zusammen.

Das Unternehmen ist der Überzeugung, mit den engagierten Teams in Vermessung und Kalkulation sowie der modernen IT-Lösung optimal für zukünftige Anforderungen bei ÖPP-Projekten gerüstet zu sein.

> hohe Transparenz im Planungsprozess

> erleichterte Koordination der Planungsbeteiligten

> BIM als allumfassende Methode sicher die Qualität im Projekt

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