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Wir führen beim Papierverbrauch

Deutschland ist Spitzenreiter - aber nicht etwa hinsichtlich der Verkehrs- oder Energiewende, sondern beim Papierverbrauch. Laut Umwelt Bundesamt verbraucht die Bundesrepublik Deutschland etwa so viel Papier wie die Kontinente Südamerika und Afrika zusammen.

Im Schnitt verbraucht somit jeder Deutsche etwa 250 kg Papier pro Jahr, das ist fast die fünffache Menge des weltweiten Durchschnitts. Hätte China den gleichen Pro-Kopf-Verbrauch, würde das Land die gesamte weltweite Papierproduktion beanspruchen.

Zwar geht der Trend auch hier zu mehr Recycling, jedoch ist dies mit den aktuellen Möglichkeiten keinesfalls eine langfristige Lösung. Denn die durch Recycling wiedergewonnenen Fasern können lediglich etwa bis zu sechs Mal wiederverwendet werden. Zusätzlich werden pro recyceltem Kilo Papier bis zu 50 Liter Wasser und 5 kWh Strom verbraucht. In Deutschland rangiert die Papierindustrie damit auf dem dritten Platz hinsichtlich des Energieverbrauchs, knapp hinter der Metallerzeugung und der chemischen Industrie.

Hoher Energieverbrauch in der Papierindustrie, trotz Recycling.

 

Vorsorge ist die beste Sorge

Der alltägliche Papierbedarf in Büros und öffentlichen Verwaltungen trägt seinen Teil zu dem extremen Papierverbrauch in Deutschland bei. Die Berge an Akten und die Masse an Briefen war auch bei der Vergabe von Bauleistungen lange ein großes Problem. Die effektivste Strategie dem Papierproblem Herr zu werden liegt auf der Hand: Von vornherein aktiv die übermäßige Verwendung vermeiden. Wer effektiv und langfristig gegen die unnötige Papierverschwendung vorgehen will, muss auf der digitalen Schiene fahren. Die Digitalisierung bietet schlichtweg die effektivste und nachhaltigste Strategie zur Einsparung von Papier.
Indem öffentliche Verwaltungen auf elektronische Medien setzen, minimieren diese ab dem ersten Schritt und über den kompletten Prozess der Vergabe hinweg den Papierverbrauch. Dabei birgt das Prinzip der e-Vergabe zahlreiche zusätzliche Vorteile.

 

Das Potential der e-Vergabe durch digitale Prozesse

Internationale und heimische Unternehmen verzweifeln regelmäßig an den langen Genehmigungsverfahren, langsamen Prozessen und wachsenden Papierbergen unserer geschätzten deutschen Bürokratie. Immer wieder kritisieren deutsche und internationale Unternehmen die schleppenden, praxisfernen und größtenteils analogen Genehmigungsverfahren für geplante Bauvorhaben.

Auch die Ausschreibung von Bau- und Lieferleistungen litt lange unter dem trägen und papierbehafteten deutschen Bürokratiewahn. Doch durch das Prinzip der e-Vergabe wird hier nun schon einige Zeit das Potential der digitalen Hilfsmittel ausgereizt. Durch die elektronische Vergabe, also die elektronische Durchführung von Verfahren zur Vergabe öffentlicher Aufträge, wird ein komplett papierloser Prozess ermöglicht. Dank der elektronischen Kommunikation in allen Verfahrensstufen schonen die Nutzer die Umwelt. Verwaltungen und Unternehmen können sich in Sekundenschnelle austauschen dadurch spart man nicht nur Papier, Platz und Nerven, auch der langwierige Postweg fällt weg. So werden zusätzlich Emissionen eingespart.

Seit 2003 ist die e-Vergabe Plattform der RIB Software SE die bewährte Lösung für Bundesländer, Kommunen, Konzerne und die Wohnwirtschaft. Mit einem durchgängig integrierten Prozess ist die e-Vergabe Plattform der RIB papierlos von der Eröffnung über die Auswertung bis hin zum Zuschlag.

Gestalten Sie Ihre Prozesse digital und nachhaltig.

 

Zahlreiche Länder, Kommunen, Landkreise und Städte, sind überzeugte Nutzer der Plattform und veröffentlichen täglich bis zu 2000 öffentliche Aufträge über die rein webbasierte Cloud-Lösung RIB iTWO e-Vergabe public. So erkannte zum Beispiel das Land Berlin früh die Notwendigkeit für die Umstellung auf eine elektronische Vergabeplattform und setzt seit 2005 erfolgreich auf die e-Vergabe. Durch den Umstieg fallen zeit- und kostenaufwändige Zusatzarbeiten wie der Ausdruck der Vergabeunterlagen, Postversand oder Kurierdienst weg und Mitarbeiter können sich getrost auf die wesentlichen Aufgaben konzentrieren. Zudem wurden durch das Einsparen von etwa 70 Tonnen Papier die CO2-Emissionen stark reduziert.

Der Gesetzgeber hat im Rahmen der Anpassungen der Vergabeordnungen in den letzten Jahren weitere CO2-Emissionen reduziert. Lässt eine Vergabestelle zum Beispiel bei einem Vergabeverfahren ausschließlich eine elektronische Angebotsabgabe zu, dann dürfen / müssen Bieter nicht mehr am Submissionstermin anwesend sein. Auch dies spart weitere Emissionen ein, da die teilnehmenden Firmen die Submissionsergebnisse dann ganz einfach am PC abrufen können. Würden jetzt dann auch  alle öffentlichen Auftraggeber auf eine komplett elektronische Archivierung der Unterlagen eines Vergabeverfahrens umstellen, könnte man den deutschen Beschaffungsprozess hier sicher auch als vorbildlich in Sachen Umweltschutz und CO2-Reduzierung bezeichnen.

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RIB Experten

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vertrieb@rib-software.com

 

 

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