Software
Group
Software
Group

Die dunkle Seite der Digitalisierung - der digitale Diebstahl

Hackerangriffe auf Unternehmen richten in Deutschland Rekordschäden an. RIB Chief Technology Officer Michael Woitag spricht darüber, wie sich Unternehmen schützen können und welche Rolle die Cloud-Technologie dabei spielt.  

86% der Unternehmen in Deutschland haben laut der aktuellen Bitkom-Studie Schaden durch Hacker-Angriffe erlitten. 223 Milliarden Euro sind der deutschen Wirtschaft im Jahr 2020 aufgrund von Kriminalität aus dem Cyberspace verloren gegangen. Das ist ein Rekord – im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Schadenssumme verdoppelt. Die hohen Kosten für Unternehmen als Folge eines Hacker-Angriffs entstehen durch Ermittlungen, Rechtstreits und Plagiate. Hinzu kommen potenzielle Strafzahlungen: Vier Prozent des Umsatzes können Strafzahlungen laut DSGVO betragen, wenn Sicherheitslücken in der eigenen IT zu Datenverlusten führen. Für viele Unternehmen werden diese Summen schnell existenziell. Die Zahlen der aktuellen Bitkom-Studie belegen deutlich, was eigentlich alle wissen: Cyberkriminalität geht alle etwas an und kann jeden treffen.

  

Ein Mann mit Kapuze sitzt im Dunklen vor dem Laptop.
Hacker*innen greifen immer erfolgreicher, öfter und aggressiver Netzwerke deutscher Unternehmen an. 

Das Verbrechen passt sich an 

 „Es ist logisch, dass sich die Kriminalität auch im digitalen Raum weiterentwickelt“, sagt Michael Woitag, Chief Technology Officer (CTO) der RIB und Digitalisierungspionier der ersten Stunde. „Wie an jeden gesellschaftlichen Fortschritt passt sich das Verbrechen auch der Digitalisierung an. Der Schutz der eigenen Daten wird mitgehen müssen.“  

Wie die Digitalisierung selbst, agiert auch ihr dunkler Schatten schnell, agil und einfallsreich. Einbruch, Erpressung, Vandalismus, das geht alles auch digital: Systeme werden gehackt, Daten in Beschlag genommen, Netzwerke mit kühlem Kalkül zum Zusammenbrechen gebracht. Oft enden die Angriffe mit Erpressungen oder dem Weiterverkauf sensibler Daten zum Zwecke der Wirtschaftsspionage, beides mit vehementen Folgen für die Wirtschaft.

Angriffe im Sekundentakt 

Allein in Deutschland werden im Sekundentakt Netzwerke attackiert. Im Jahr 2020 hat die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes in Deutschland jeden Tag 300.000 neue Schadprogramme und 20.000 neue Bot-Infektionen dokumentiert. Die deutsche Telekom visualisiert Angriffe aus dem Cyberspace eindrucksvoll mit ihrem Sicherheitstacho.  

Scrollen Sie in dem Fenster links ein wenig hinunter in die Mitte, dann sehen Sie in bunten Farben, dass das Verbrechen auch in der digitalen Welt keine Pause macht. Die Verteidigung der eigenen Datensicherheit wird für Unternehmen aller Branchen so zu einer ständigen „Nebenaufgabe“ mit existenzieller Relevanz. Die Gewährleistung von Cybersecurity muss Unternehmen laufend beschäftigen. Es ist eine Aufgabe, die Ressourcen und vor allem ein hohes Maß an Agilität abverlangt. Diese Verantwortung an Spezialist*innen abzugeben, kann hier die strategisch richtige Entscheidung sein. 

Die Cloud schützt ihre Daten 

„Eine Möglichkeit, die Daten des Unternehmens zu schützen, ist der Transfer der eigenen Software-Umgebung in die Cloud“, so Michael Woitag, CTO der RIB.  Mit der Entscheidung, die eigene Software in einer Cloud zu betreiben, geben Unternehmen ihre Daten und deren Verteidigung in die Hände externer Expert*innen. Cloud-Provider wie zum Beispiel Microsoft haben hohe Sicherheitsstandards und qualifiziertes Personal, das sich 24 Stunden am Tag mit der extrem anpassungsfähigen Cyberkriminalität auseinandersetzt. „Diese Kapazitäten zur agilen Abwehr kann ein einzelnes Unternehmen oft nicht leisten“, sagt Woitag. „RIB arbeitet in der Azure Cloud mit Microsoft zusammen. Wir haben viel Vertrauen in deren Expertise.“  

Grafik einer Wolke, die ein Schloss umschließt.
Cloud-Provider können ihre Daten schützen.

3500 Mitarbeiter*innen, 1 Milliarde US-Dollar, 94 Zertifizierungen für Datensicherheit 

In einem Serverraum arbeiten Informatiker*innen
Cloud-Provider beschäftigen hochqualifiziertes Personal, das agil auf Gefahren reagieren kann. 

Microsoft investiert viel, um die Sicherheit seiner Daten zu gewährleisten: Permanentes Monitoring schützt Daten in verschiedenen Standorten auf einem hohen Niveau. Über 3500 Mitarbeiter*innen kümmern sich bei Microsoft 24 Stunden am Tag um die Sicherheit, eine Milliarde US-Dollar werden dafür jährlich investiert. Microsoft hat 94 internationale Zertifizierungen, die den Schutz von Daten nach verschiedenen internationalen Standards garantieren. Microsoft ist stolz darauf, mit Azure als Cloud-Provider die zentralen Datenschutzrechte der europäischen DSGVO freiwillig in der ganzen Welt anzuwenden. 

„Kräfte bündeln und die Abwehr von Kriminalität professionalisieren, das ist eine strategisch kluge Antwort auf die alarmierenden Zahlen der aktuellen Studie“, resümiert Michael Woitag. „Eine andere ist so einfach, dass sie oft wieder vergessen wird: Das Bewusstsein darüber, dass die Kriminalität vor dem digitalen Raum keinen Halt macht. Es gilt, sich in diesem Raum achtsam zu bewegen. Die Digitalisierung ist eine große Chance für uns alle - wenn wir ihre Risiken nicht leugnen, sondern ihnen selbstbewusst und mutig in die Augen sehen.“ 

Die Cloudlösung MTWO bietet mit der Kombination der iTWO 4.0 Software von RIB und der Microsoft Azure Cloud Plattform alle Voraussetzungen für eine umfassende Digitalisierung auf Projekt- und Unter­nehmens­ebene in der Bauindustrie.

CTO Michael Woitag im Porträt
Michael Woitag ist CTO der RIB und Digitalisierungspionier der ersten Stunde.

WIR FREUEN UNS AUF DAS GESPRÄCH MIT IHNEN

Profitieren Sie von unserer Expertise und Ihre Digitalstrategie nimmt Fahrt auf!

RIB Experten

Vertrieb: +49 711 7873 770
vertrieb@rib-software.com

 

 

Weitere Artikel

Tom Wolf: Ein Vorreiter blickt zurück

“2001 war man der Meinung, das Internet hätte keine Zukunft", erzählt Tom Wolf von seinen Anfängen bei RIB. 2021 verlässt RIB CEO Tom Wolf den Vorsitz eines internationalen Weltmarktführers, hier kommt ein persönlicher Rückblick.

Tag der Bauindustrie 2021

Der Tag der Bauindustrie 2021 zeigt: das Bauwesen ist bereit für die Zukunft. CO2-Reduktion heißt das gemeinsame Ziel, Smart Cities und neue Mobilität sind die von Politik und Wirtschaft diskutierten Visionen. Die RIB ist als Hauptsponsor dabei und hält die digitalen Werkzeuge für die Transformation bereit.

Facility Management mitdenken

Wenn Facility Management bei Planung und Bau mitgedacht wird, können immense Kosten gespart werden. iTWO fm macht das möglich, integriert BIM und CAD-Daten und ermöglicht die frühzeitige Erkennung steigender Kosten.

Contact & Hotline

Kontakt

Software
RIB Group

Public Relations

SO ERREICHEN SIE UNS