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Aktuelle Bundesförderung für die Digitalisierung des Mittelstands

Investitionen in Bits und Bytes: Digital gestärkt aus der Krise

Investitionen in Digitalisierung und Automatisierung bieten viel Potenzial, erfordern andererseits auch Investitionen, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Baubranche überproportional belasten. Investitionen in neue Geschäftsmodelle, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse oder in den Ausbau digitaler Kompetenzen von Mitarbeiterinnen können über Förderprogramme bezuschusst werden.

Zu förderfähigen neuen Geschäftsprozessen kann beispielsweise die Digitalisierung von Baustellen- und Logistikabläufen gehören, wo klassische Papierpläne, händisches Aufmaß und analoges Abstecken durch zeitgemäße IT-gestützte Arbeitsweisen abgelöst werden. Drei Programme stellen wir Ihnen vor.

 

BMWi-Förderprogramm „Digital Jetzt“

Im September 2020 startete das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Um mittelständischen Betrieben die Umsetzung der Digitalisierung zu erleichtern, bietet das Förderprogramm finanzielle Zuschüsse, um entsprechende Investitionen in kleinen und mittleren Unternehmen – einschließlich Handwerksbetriebe und Freie Berufe – anzuregen.

Zuschüsse gibt es bei Investitionen in digitale Technologien für neue Geschäftsfelder oder -modelle sowie Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen. Nicht förderfähig sind Standardhardware bzw. -software, Ersatz- oder Routine-Investitionen wie auch die erstmalige Grundausstattung mit Informations- und Kommunikationstechnologie.

Ablauf der Förderung

Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen, bei Investitionen von sog. Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken kann sie bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen betragen. Der Förderzuschuss bemisst sich anteilig an den Investitionskosten des Unternehmens. Die Förderquote (in % der Investitionskosten) ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu begrenzen, gelten für alle bis zum 30.06.2021 eingehenden Anträge höhere Förderquoten.

Wer kann die Förderung beantragen?

Das Programm richtet sich an mittelständische Unternehmen aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und Freie Berufe) mit 3 bis 499 Beschäftigten, die entsprechende Digitalisierungsvorhaben planen, zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.

Was gilt es zu beachten?

Der Förderantrag umfasst einen Digitalisierungsplan. Dieser erläutert die Art und Anzahl der Maßnahmen und zeigt auf, wie Abläufe im Unternehmen effizienter gestaltet werden, wie sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, wie es ein neues Geschäftsmodell entwickelt und ähnliches.

Für eine erfolgreiche Förderung gilt es folgende Aspekte zu beachten:

  • Antragstellung bis Dezember 2023
  • Erstellen eines Digitalisierungsplanes
  • Detailierte Darstellung der Verbesserungen durch die Invesition
  • Umsetzung innerhalb von 12 Monaten ab Antragbewilligung

Digitalisierung in Bauplanung und Bauausführung

Immer mehr mittelständische Unternehmen in Bauplanung und Bauausführung erkennen: Die Digitalisierung eröffnet neue wirtschaftliche Chancen. Sie ermöglich neue Geschäftsmodelle, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse, eine effektivere Kundengewinnung und eine bessere Vernetzung, zum Beispiel mit Partnern und Lieferanten. Auch die IT-Sicherheit und Abwehr von Risiken gewinnen immer mehr an Bedeutung. Digitale Kompetenzen und digital geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind daher ein entscheidender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg.

RIB ist ein verlässlicher Partner bei allen Fragen der Digitalisierung in der Bau- und Immobilienbranche. Die Software-Lösungen und Dienstleistungen unterstützen unsere Kunden dabei, Kosten- und Zeitüberschreitungen sicher zu vermeiden und das Bauen produktiver, günstiger und nachhaltiger zu machen.

Nutzen auch Sie die staatliche Förderung und bringen Sie Ihr Unternehmen weiter voran

Digitalisierungsprämie Plus des Landes Baden-Württemberg

Ein weiteres Förderprogramm betrifft Unternehmen die in Baden-Württemberg ansässig sind. Das Förderprogramm Digitalisierungsprämie Plus des Landes Baden-Württemberg unterstützt Maßnahmen zur Verbesserung der Prozesse und IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs). Gefördert werden vor allem die Einführung neuer digitaler Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) für Produkte, Dienstleistungen, Prozesse. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Förderprogrammes.

Der Digitalbonus des Landes Bayern

Mit dem Förderprogramm „Digitalbonus“ will der Freistaat Bayern kleine Unternehmen mit weniger als 50 MA oder unter 10 Mio. Jahresumsatz unterstützen, sich für die Herausforderungen der Digitalisierung zu rüsten. Der Digitalbonus ermöglicht den Unternehmen, sich durch Hard- und Software zu digitalisieren und die IT-Sicherheit zu verbessern. Der Digitalbonus ist ein Baustein der Initiative „Bayern Digital“.

Gefördert werden ähnlich wie bei dem Bundesprogramm Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen, durch IKT-Hardware, IKT-Software sowie Migration und Portierung von IT-Systemen und IT-Anwendungen und die Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit.

Die Laufzeit des Förderprogramms wurde bis zum 31.12.2023 verlängert. Die Bezirksregierungen sind  Ansprechpartner für den Digitalbonus. Die Förderung wird online beantragt.

Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrer Digitalisierungsstrategie

RIB Experten

Vertrieb: +49 711 7873 770
vertrieb@rib-software.com

 

 

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