Erdbebenbemessung mit FEM-System TRIMAS®

Die Erweiterungen des FEM-Systems TRIMAS® für räumliche Stab- und Flächentragwerke zur kombinierten Frequenzanalyse und Erdbebenbemessung im Hochbau erlauben jetzt eine durchgängige Bemessung von beliebigen Tragwerken. Durch die hochwertige Integration der neuen Programmoption in die Gesamtlösung lassen sich auch komplexe Tragsysteme recht einfach und praxisnah bearbeiten. Grund genug, sich gleich jetzt das Angebot für die durchgängige Programmlösung näher anzusehen!

Die neue Programmoption zur Erdbebenbemessung wurde in verschiedenen Workshops mit Anwendern des FEM-Systems TRIMAS® auf der Basis des bestehenden Programmoduls zur Frequenzanalyse entwickelt und an den Anforderungen der Praxis ausgerichtet. Daraus ist eine besonders praxisfreundliche und ingenieurgerechte Anwendung entstanden, welche eine ganzheitliche Tragwerksbemessung optimal  unterstützt.

Die Anwendung der Erdbebenbemessung zeichnet sich durch folgende  besonderen Merkmale aus: Die effiziente Generierung der Massenverteilung aus vorgegebenen Lastfällen erlaubt eine Verwendung bestehender Tragwerksmodelle und die schnelle Ermittlung des dynamischen Systemverhaltens

  • Die direkte Ermittlung der Geschossmassenanteile über Teilsystem-Definitionen erlaubt die besonders effiziente Ermittlung und Eingabe der exzentrischen Torsionslasten
  • Automatische Erstellung aller erforderlichen Lastfallkombinationen mit besonderer Berücksichtigung der exzentrischen Torsionslasten
  • Vollständig durchgängige Berechnung,  Modalanalyse und Bauteilbemessung inkl. Bildung der maßgebenden Bemessungssituationen
  • Einfacher Übergang von der statischen zur dynamischen Berechnung mit durchgängiger Berücksichtigung der gesamten Bemessungslogistik für GZT-, GZG-, GZE- und Erdbebennachweise
  • Übersichtliche Darstellung der Bemessungsergebnisse mit Ausgabe der verwendeten Erdbebenkennwerte, Übersichtsgrafiken für As-Werte und relevante  Nachweise sowie numerische Kurz- und Detailausdrucke

Das Antwortspektrenverfahren dient der Untersuchung des Tragverhaltens von Bauwerken unter Erdbebeneinwirkung. Als Ergebnis liefert dieses Verfahren die maximalen Antworten auf die entsprechenden Beschleunigungen des Tragwerks. Es werden elastische Antwortspektren verwendet, welche die Grundlage fast aller Normen weltweit darstellen. Dabei steht das allgemeine, modale Antwortspektrenverfahren unter Berücksichtigung mehrerer Schwingformen für die Anwendung auf räumliche Strukturen im Vordergrund. 

Produktinformationen

NEU: RTerdbeben arbeitet nach dem modalen Antwortspektrumverfahren und berücksichtigt mehrere Schwingformen und verschiedene Untergrundverhältnisse. Neuerungen sind u.a. der normgerechte Ansatz des Bemessungsspektrums, die SRSS- oder CQC-Überlagerung und die Bildung außergewöhnlicher Bemessungssituationen. mehr zu RTerdbeben

Das Modul RTfrequenz für den Hoch- und Brückenbau erlaubt die sichere Berechnung von Eigenfrequenzen und Eigenschwingformen. Optional lässt sich die geometrische Steifigkeitsmatrix durch Schnittkraftübernahmen aus dem jeweiligen statischen Belastungsfall mit einbeziehen. RTfrequenz ist Voraussetzung für den Einsatz des Moduls RTerdbeben. mehr zu RTfrequenz

Welche Bearbeitungsschritte sind beim Erdbebennachweis erforderlich?

Silke Bauer

Ihr Kontakt zur RIB-Tragwerksplanung Silke Bauer Tel.: +49 711 7873-157 eMail: tragwerksplanung[at]rib-software.com


*Erdbebengefährdung der DACH-Staaten nach Grünthal, G.; Mayer-Rosa, D.; Lenhardt, W. (1998): Abschätzung der Erdbebengefährdung für die D-A-CH-Staaten - Deutschland, Österreich, Schweiz. Bautechnik, 75, 10, 753-767. 





















Neu: Erdbebenbemessung für neue & alte Norm

Das neue Zusatzmodul erlaubt die Ermittlung der Erdbebenbeanspruchung gemäß multimodalem Antwortspektrenverfahren und die durchgängige Stahlbetonbemessung der Einzelbauteile

Verfügbare Normen:

DIN 4149 (2005)

EN 1998-1 / EC 8

DIN EN 1998-1/NA

ÖNORM B 1998-1 

NA to BS 1998-1

Abb.: GFZ Deutsches Geoforschungszentrum*

Automatische Generierung der Masseverteilung

Exzentrische Torsionslasten

Modales Antwortspektrenverfahren

Darstellung der Bemessungsergebnisse



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