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„Ohne moderne Technologie nicht mehr vorstellbar“ - Junk & Reich Architekten BDA

Bautechnisch hoch anspruchsvoll - der Wiederaufbau der historischen Bibliothek Augustinerkloster in Erfurt. Foto: Thomas Weiß, Junk & Reich Architekten BDA.

Bautechnisch hoch anspruchsvoll - der Wiederaufbau der historischen Bibliothek Augustinerkloster in Erfurt. Foto: Thomas Weiß, Junk & Reich Architekten BDA.

Architekturkunst auf höchstem Niveau. Eröffnet wurde die Bibliothek im August 2010. Foto: Thomas Weiß.

Architekturkunst auf höchstem Niveau. Eröffnet wurde die Bibliothek im August 2010. Foto: Thomas Weiß.

"Je komplexer ein Projekt aufgebaut ist, desto wichtiger ist die Zuverlässigkeit der eingesetzten IT-Lösungen“: Geschäftsführer Ulrich Junk. Foto: Thomas Weiß.

"Je komplexer ein Projekt aufgebaut ist, desto wichtiger ist die Zuverlässigkeit der eingesetzten IT-Lösungen“: Geschäftsführer Ulrich Junk. Foto: Thomas Weiß.

Der Wiederaufbau der historischen Bibliothek Augustinerkloster in Erfurt ist eine bautechnisch hoch anspruchsvolle Maßnahme. Nach Aussagen des Planers in der heutigen Zeit unmöglich, ohne ein umfassendes IT-System eine optimale Integration aller Projektbeteiligten zu ermöglichen.

20 bis 30 Architekten und Diplomingenieure beschäftigt das Weimarer Büro Junk & Reich Architekten BDA, Planungsgesellschaft mbH. Das Leistungsportfolio des Büros schließt sämtliche Aufgaben der Objektplanung bei Gebäuden, Freianlagen und räumlichen Ausbauten ein. Das Büro agiert dabei außerdem als Generalplaner und umfasst alle Projektprozesse unter Integration aller Fachingenieure gesamtverantwortlich und interdisziplinär. Besonderen Wert legen die beiden Geschäftsführer Dipl.-Ing. Ulrich Junk und Dipl.-Ing. Klaus Reich dabei auf hohe handwerkliche und gestalterische Qualität. Von Wohngebäuden über Büro- und Verwaltungsgebäude, Schul-, Sport- und Freizeitbauten bis hin zu Krankenhäusern und Industriebauten kann das Unternehmen eine umfassende Referenzliste vorweisen, die sowohl Neubau- als auch Bestandsmaßnahmen einschließt.

Neubau auf Trümmern schwebend
Die Bibliothek Augustinerkloster in Erfurt wurde im Jahre 1945 im zweiten Weltkrieg zerstört. Von der historischen Bibliothek war nur der Kellerbau in Form einer Ruine erhalten. Im Jahre 2004 fiel die Entscheidung, dieses denkmalgeschütze Gebäude wieder aufzubauen. Hier konnte sich der Entwurf des Weimarer Büros durchsetzen, das in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Trabert + Partner, ebenfalls in Weimar ansässig, Ingenieur- und Architekturkunst auf höchstem Niveau vereinte: Ein auf den Mauern der Ruine schwebender Neubau im Wert von rund fünf Millionen Euro entstand im Zentrum Erfurts, der das Erscheinungsbild der Vorkriegszeit mit Aspekten der Moderne in einem spektakulären Gebäude vereinen soll – ausgestattet mit modernster Technik, die jedoch, ebenso wie das Tragwerk, nahezu unsichtbar bleibt. Der erste Teil des Wiederaufbaus – die so genannten Waidhäuser – wurde in den vergangenen Jahren bereits fertig gestellt. Auch der zweite Bauabschnitt, das eigentliche Bibliotheksgebäude, wurde bereits abgeschlossen. Im August 2010 wurde die historische Bibliothek neu eröffnet.

Teamwork at its best
Die Aufgabe ist durchgängig sehr anspruchsvoll. Architekten, Ingenieure und Fachplaner müssen sich hier einer Reihe von Herausforderungen stellen. Der kunstvolle Entwurf entstand in Zusammenarbeit des Architekturbüros mit dem Tragwerksplaner. Die konkrete Anforderung: unsichtbare Stützen, ein quasi freitragendes Gebäude. Doch das Büro Trabert + Partner konnte die Idee des Architekten statisch u.a. mittels Mikrobohrpfählen durch bestehendes Bruchsteinmauerwerk lösen. Auf diese Weise flossen die Berechnungen direkt in die Entwurfsidee ein und das Büro Junk & Reich war in der Lage, das schwebende Bibliotheksgebäude wie geplant zu präsentieren.

Informationstransfer leicht gemacht
„Eine derart übergreifende Maßnahme, die Denkmalpflege, Neubau und modernste bautechnische Aufgaben vereint, ist ohne moderne Technologie heute nicht mehr vorstellbar“, erklärt Geschäftsführer Ulrich Junk, Projektleiter Bibliothek Augustinerkloster. „Hier fließen Entwurfsdaten unseres Büros mit statischen Plänen und TGA-Plänen der HKL Ingenieurgesellschaft mbH zusammen, und wir haben am Ende die Aufgabe, die Mengen für die Ausschreibung zu ermitteln. Erschwerend kommt hinzu, dass jeder Fachplaner Softwaresysteme eines anderen Herstellers einsetzt.“

Seit rund fünf Jahren arbeitet das Weimarer Büro mit der technischen ERP-Lösung von RIB, die einen einfachen Informationsaustausch mit den Projektpartnern möglich macht. Die Architekten waren in der Lage, ein detailliertes Leistungsverzeichnis mit vielen Unterstufen zu erstellen. Von Vorteil ist für das Büro auch, dass die Ausführerseite, speziell das klassische Baugewerbe, ebenfalls größtenteils mit der Business Suite aus dem Hause RIB arbeitet.

Standard im öffentlichen Bereich
„Wir haben uns damals für die RIB-Software entschieden, da unser Büro sehr oft mit öffentlichen Bauherren zusammenarbeitet“, erklärt Junk. „Das Landesamt für Bau und Verkehr in Erfurt, beispielsweise, gibt die Ausschreibung mit dem RIB-System sogar vor. Viele kommunale Auftraggeber in unserer Region setzen RIB als Standardsoftware ein und setzen voraus, dass der beauftragte Projektsteuerer die gleichen Systeme implementiert.“

Umso besser, dass die Architekten bestätigen können, wie das RIB-System die Projektabwicklung durchgängig vereinfacht. „Denn je komplexer ein Projekt aufgebaut ist, desto wichtiger ist die Zuverlässigkeit der eingesetzten IT-Lösungen“, fasst Geschäftsführer Ulrich Junk zusammen.

Beteiligte Unternehmen:

Junk & Reich Architekten BDA

Verwendete Softwarelösung:

technische ERP-Lösung für Architekten und Planer