RTwalls ist als Nachfolgeprogramm von QWALLS Light das neue RIB-Programm zur Berechnung und Bemessung von Verbauwänden mit grafisch-interaktiver Arbeitsumgebung für die Eingabe, Berechnung und Auswertung. Die Programmanwendung unterstützt folgende Berechnungs- und Bemessungsmöglichkeiten:
- Grafische Arbeitsumgebung mit konfigurierbaren Toolbars, Objektbaum und Arbeitsfenster
- Direkter Import von QWALLS-Daten und Export nach FEwalls
- Berechnung und Bemessung nach DIN 1054 und DIN 1045, DIN 1045-1, EN 1992-1 und entsprechende NADs für AT & CZ sowie nach DIN 1054:2005, DIN 1045-1 und EAU 2004, EAB 2006 / 4.Auflage, DIN 18800 u. DIN 1052.
- Parametrisierbare polygonale Geländeoberkante mit Gelände- u. Bodendatenbank mit Bermen auf der Luft- und Erdseite sowie freien Erdschichtfolgen auf beiden Seiten der Verbauwand
- Berücksichtigung von bis zu 5 horizontalen Bodenschichten
- Senkrechte Spund-, Trägerbohl-, Bohrpfahl- oder Schlitzwand
- Leistungsfähige Stabwerksberechnung mit finiten Elementen für die Berücksichtigung von Biegung mit Normalkraft sowie Schubdeformationen bei der Wandberechnung
- Einsatz für maximal 5 starre Abstützungen bzw. Anker
- Krag-, Ein- und Mehrfeldträger mit beliebiger Fußpunktlagerung
- Berücksichtigung verschiedener Aushubphasen und Rückbauzustände
- Linien- , Block- und Streifenlasten und DB-Lasten auf der Geländeoberkante im bergseitigen sowie Block- und Streifenlasten im aushubseitigen Bodenprofil für jede Bauphase
- Vom Benutzer vorgegebene oder aus zuvor berechneten Phasen übernommene Verschiebungen
- Ermittlung der Schnittgrößen, Ankerkräfte und Verformungen
- Ermittlung der Lagerkräfte und erforderlichen Einbindetiefen
- Erddruckermittlung aus Eigengewicht/Auflast unter aktivem, erhöhtem aktiven Erddruck und unter Erdruhedruck
- Verschiedene Formen der Erddruckumlagerung nach EAB und EAU sowie beliebige Erddruckumlagerung nach eigener Vorgabe
- Spezielle Umlagerung von geblockten Flächenlasten
- Hydrostatische Erfassung von Wasserständen vor und hinter der Wand
- Variation der Wasserstandskote hinter der Wand pro Aushubphase
- Festhaltekräfte für unterschiedliche Fußpunktlagerungen
- Verwendung von Einspanngraden der Wand zur Optimierung der Wandlänge
- Berücksichtigung von kontinuierlicher Bettung mit echten Bettungsspannungen
- Ermittlung der erforderlichen Ankerlängen aus dem Standsicherheitsnachweis in der tiefen Gleitfuge
- Böschungsstandsicherheit nach Bishop (Gleitkreisverfahren)
- Integrierte Gleitkreis- und Ankernachweise
- Übersichtliches Ergebnisdokument mit Geometrie der Verbauwand / Bauzustände
- Vollständige Ausgabe mit aussagekräftigen Grafiken in der Ergebnisliste
- Vorauswahl der Ergebnisse bzw. freie visuelle Konfiguration der Ergebnisliste
Wandbemessung nach DIN 1045, DIN 1045-1, EN 1992-1 und entsprechende NADs für AT & CZ:
Schlitzwand:
- Einachsige Bemessung eines Rechteckstreifens
- Bemessung für Biegung mit Normalkraft und Schub
Bohrpfahlwand:
- Bemessung alternativ als aufgelöste Bohrpfahlwand mit gerader oder gewölbter Ausfachung
- Pfahlbemessung für Biegung mit Normalkraft und Schub
- Biegebewehrung unter rotationssymmetrischer Bewehrungsanordnung
- Überschnittene Bohrpfahlwände werden für die Pfahlausfachung mit Gewölbewirkung
Trägerbohlwand:
- Bemessung der Betonausfachung auf Biegung; optional zusätzlich Nachweis der Gewölbewirkung
Wandbemessung nach DIN 18800:
- Profildatenbank mit allen gängigen I und 2*U-Profile
- Nachweise der Ausfachung für Holz
Spundwand:
- Profildatenbank mit allen gängigen Spundwandbohlen der Hersteller ARBED, HOESCH, LARSSEN und British Steel
Gurtbemessung nach DIN 18800:
- Bemessung der Vergurtung als Einfeldträger mit/ohne Kragarme für alle gängigen I- und U-Profile
Holzausfachung nach DIN 1052:
- Bemessung der Holzausfachung auf Biegung bei TBW
Ankerbemessung:
- Bemessung als Litzen- , Einzel- oder Ischebeck-TITAN-Anker
- Wahl zwischen Temporär- oder Permanentanker
Die Ausgabe von Text und Grafiken erfolgt mit Windows®-Dienstprogrammen RTprint und RTviewer für das jeweilige statische System in jedem Bauzustand; für die Erddrücke mit und ohne Umlagerungen, für die Schnittkraft- und Verformungsverläufe sowie für die Ankerlängenbestimmung und für die Gleitkreisuntersuchung.
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